Gemeinsam die Welt bewegen!

Beim Höhepunkt der Trilogie werden wieder  über 200 Mitwirkende feiern,  in einem atemberaubenden Cross-Over Tanzprojekt,

mit zwischenmenschlicher Kommunikation über Grenzen hinweg.. 

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BABYLON

„Miteinander reden ist Gold!“

 

Ein Tanzprojekt der Inklusion

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„Babylon – Gemeinsam die Welt bewegen“ ist ein inklusives Tanzprojekt der LORENZ Stiftung. Nach dem großen Erfolg der „Schöpfung“ im Jahr 2015 und der „Arche Noah“ im Jahr 2019 steht nun das große Finale der Triologie geplant. Das Projekt will den Austausch fördern: Zwischen Profis und Amateuren, zwischen den Generationen, zwischen Menschen mit und ohne Behinderung und über alle sozialen Schichten hinweg. Innerhalb eines Jahres wird  eine Tanztheater Produktion realisiert, die höchsten Ansprüchen genügt. Das große Finale: Die Aufführung  wieder im hr Sendesaal in Frankfurt am Main.  

 

Rückblick: „Die Schöpfung“ und „Die Arche Noah“

„Die Schöpfung“ war ein Projekt mit Leuchtturm Charakter. Die FAZ und der HR berichteten regelmäßig und Ministerpräsident Volker Bouffier übernahm die Schirmherrschaft. Bei der „Arche Noah“ konnte der HR und sein Orchester als Partner gewonnen werden. Alle Vorstellungen waren restlos ausverkauft. „Standing Ovations“ im Publikum und Tränen der Rührung auf beiden Seiten der Bühnenkante. In der „Schöpfung“ ging es um die Entstehung der Erde. Bei der „Arche Noah“ erzählten wir die Geschichten vom ersten großen Fehltritt der Menschheit. „Babylon“ wird ein Blick in die Zukunft. 

 

Der Abschluss: „Babylon“

Das Projekt „Babylon“ knüpft an den Erfolg an und bildet den krönenden Abschluss der Trilogie. Das Projekt setzt ein Zeichen für die reale zwischenmenschliche Kommunikation. Im Zeitalter der Digitalisierung droht der Austausch zwischen den Menschen durch Fake-News, Spam-Mails und facebook Manipulation zum Erliegen zu kommen. Die Menschheit steht vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Finanzkrisen, Terror und Umweltverschmutzung. Kommunikation ist die Basis, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Doch durch die Fülle und Geschwindigkeit der Kommunikationsmöglichkeiten wird der Austausch immer schwerer. Unser Projekt bietet die Möglichkeit sich mit den großen Fragen unserer Zeit künstlerisch auseinanderzusetzen. Dabei wird mit Behinderung völlig normal umgegangen. Denn Normalität ist die wichtigste Voraussetzung für Inklusion. 

 

Babylon – Wir schließen den Kreis!

 

Unsere Geschichte beginnt in der Vergangenheit. Der Mensch hat die Sintflut überlebt und fängt von vorne an. Er ist motiviert, leidenschaftlich und genial. Er entdeckt das Feuer und Werkzeuge. Er baut das Rad, entwickelt die Schrift und wird immer kreativer. Er erfindet die Kunst: Musik, Bilder, Skulpturen und Architektur. Seine Bauwerke werden immer größer und seine Maschinen immer effektiver. Durch Technisierung, Miniaturisierung, Digitalisierung und Optimierung kann der Mensch mit immer weniger Aufwand immer mehr produzieren und die Welt immer schneller immer stärker verändern.    

 

Der Blick in die Gegenwart. Mit Smartphones sind wir in Echtzeit mit Menschen auf der ganzen Welt verbunden. Wir tragen Kleider aus afrikanischer Baumwolle, die in Indien gefärbt und in Bangladesch verarbeitet wurde. Wir halten Tiere unter unwürdigen Bedingungen, um unseren unbändigen Hunger zu stillen. Wir produzieren immer mehr, um es dann wegzuwerfen. Wir erschaffen nicht nur Hochhäuser, sondern auch Müllberge, die schneller wachsen als wir es wahr haben wollen. Wir steuern Drohnen, die in auf einem anderen Kontinent Leben vernichten. Wir können in wenigen Stunden die Welt umrunden und hantieren mit Technik, die sich kaum kontrollieren lässt. Wir manipulieren die Gene von Pflanzen und Tieren und pfuschen Gott ins Handwerk.    

 

Haben wir Menschen der Gegenwart das Maß verloren? Stellen wir uns wie im alten Babel über Gott? Wir wagen uns immer weiter in den Bereich des Göttlichen und greifen immer mehr in den Kreislauf der Natur ein. Kein Ziel scheint unerreichbar. Die Welt dreht sich immer schneller und sie dreht sich nur noch um uns. Höher, breiter, schneller. Von Egoismus und Machthunger getrieben werden immer verrücktere Projekt realisiert. Doch das geht auf Kosten unserer gemeinsamen Zukunft, denn wir betreiben Raubbau an den Ressourcen. 

 

Die Zukunft sieht bedrohlich aus. Wie wird sich das Weltklima verändern? Werden die Meeresspiegel steigen? Erwarten uns apokalyptische Hungersnöte, Naturkatastrophen und Wirtschaftskrisen? In der biblischen Geschichte vom Turmbau zu Babel straft Gott die Menschen indem er ihre Kommunikation zerstört. 

 

Wie sieht es mit unserer Kommunikation aus? Wir kommunizieren mehr und schneller denn je. Doch Gott muss unsere Kommunikation nicht stören. Das machen wir selbst. Wir leben im Zeitalter der Desinformation und Misskommunikation. Wir kommunizieren uns zu Tode. Email, Whattsapp und Social Media geben uns das Gefühl informiert und in einer Gruppe geborgen zu sein. Doch das Gegenteil ist der Fall. Wir werden bombardiert mit Fake News und verlieren den Überblick. Die virtuelle Kommunikation lässt uns gläsern werden und unser Verhalten wird immer vorhersehbarer und damit anfälliger für Manipulation. 

 

Doch noch ist es nicht zu spät. Kommunikation ist der Schlüssel. Babylon will uns zum Nachdenken über unsere Kommunikation anregen. Nur wenn wir uns Austauschen, Zusammenarbeiten und unser Verhalten ändern können wir die Probleme der Zukunft meistern. Nur wenn wir kommunizieren können wir unsere Gemeinsamkeiten entdecken und gemeinsam die Welt bewegen.