„Neues von Vico Merklein…“

 

„Ich trainiere nicht jeden Tag, um Zweiter zu werden.

Mein Ziel ist es immer, eine Goldmedaille zu gewinnen.“

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4.- 6. Juni 2022  TEAM  DEUTSCHLAND

 

Para Radsport: Deutsche Meistertitel und Europacup im Rheinland

„Para Radsport: Deutsche Meistertitel und Europacup im Rheinland, Internationale Deutsche Meisterschaften und einen Europacup vereinten die 68. Cologne Classics. Krönender Abschluss einer intensiven wie kräftezehrenden ersten Saisonhälfte.

 

Die deutschen Handbiker sorgten für Top-Ergebnisse. Vico Merklein und Annika Zeyen feierten jeweils einen Doppelsieg. Im  Zeitfahren gewann Merklein die deutsche Meisterschaft deutlich, im Straßenrennen setzte sich der Paralympics-Sieger von 2016 erneut durch.

 

Jetzt können die Athletinnen und Athleten der Para Radsport-Nationalmannschaft nach intensiven Wochen mit zwei Weltcups, den Europameisterschaften und den Internationalen Deutschen Meisterschaften erst einmal durchschnaufen. Doch der Blick ist bereits nach vorne gerichtet. Mit Spannung erwartet werden die Nominierungen für die Para Radsport-WM, die vom 11. bis 14. August in Kanada stattfindet. Um sich bestmöglich vorzubereiten, geht es für das Team schon bald ins Höhentrainingslager.“

(Text auszugsweise  entnommen vom  Bericht Team Deutschland)

Doch lassen wir Vico selber berichten wie er die anstrengenden Wochen davor erlebt hat:

Mai 2022

Nach einem trainingsintensiven Winter erwischte mich Corona leider vier Wochen vor den ersten beiden Weltcups. Um Rennpraxis zu sammeln, habe ich die Wettkämpfe nach einem sportärztlichen Check trotzdem mitgenommen. In Ostende sprang im Zeitfahren Platz 6 heraus, bei einem schweren Unfall im Straßenrennen war ich froh, im Ziel angekommen zu sein (Platz 12). Im Team Relay wurden wir 6. Von Ostende ging es direkt nach Elzach zum zweiten Weltcup. Einen Tag später im Straßenrennen dann endlich der erste Lichtblick mit Platz 4. Mit dem Ergebnis bin ich total glücklich. Highlight dann das letzte Rennen in Elzach: Im Team Relay mit Annika Zeyen und Bernd Jeffré gewannen wir Bronze 🥉 Jetzt gilt es eine Woche ordentlich zu trainieren, bevor es zu den Europameisterschaften nach Österreich geht.

Europameisterschaften in 🇦🇹 

Es geht Schlag auf Schlag! Nach zwei Weltcups folgten letztes Wochenende die Europameisterschaften. Und es sollte erneut sehr bergig werden... ⛰️ Los ging es mit dem Team Relay. Hier konnte ich mit Annika Zeyen und Johannes Herter die Bronzemedallie 🥉 gewinnen. Am nächsten Tag ging es direkt mit dem Zeitfahren und einigen Höhenmetern weiter. Am Ende reichte es zu Platz vier und erneut schrammte ich in den Einzeldisziplinen knapp am Podium vorbei. Dennoch wieder ein Schritt nach vorne nach der Covid-Infektion. Das Straßenrennen hatte es dann mit einem extremen Berg, den wir 10x zu bezwingen hatten, ebenfalls in sich. Am Ende wurde es Platz 5, was aufgrund des Streckenprofils und meinen körperlichen Voraussetzungen okay ist. Lange durchatmen ist wieder nicht angesagt. 

 

 

 

Juni 2022

Am Pfingstwochenende warten die Deutschen Meisterschaften...

Vico hat es wieder einmal geschafft: Nach zwei Jahren Corona endlich wieder „Doppelter Deutscher Meister“! Im  Zeitfahren gewann Merklein die deutsche Meisterschaft deutlich, im Straßenrennen setzte sich der Paralympics-Sieger und Goldmedaillengewinner von  RIO 2016 erneut durch.

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Jetzt beginnen die Vorbereitungen auf das nächste große Ziel:

Weltcup-Finale in Kanada

 

Vom 8. bis zum 11. August findet in Baie-Comeau (Kanada) das Weltcup-Finale im Para Radsport statt. Einen Monat vor der WM wird das deutsche Team beim letzten Weltcup der Straßen-Saison mit 13 Athletinnen und Athleten an den Start gehen. Mit dabei sind einige Anwärter auf einen Weltcup-Gesamtsieg, auch in der Nationenwertung steht Deutschland derzeit auf dem zweiten Platz.

 

Gewinnen wollen - verlieren können!

11.11.22 

Die doppelte „Deutsche Meisterschaft“ war eigentlich ein gutes Zeichen für die WM in Kanada!

 

Beim Trainingslager in Livigno gab´s bei 70Km/h und einem Loch in der Straße, eine Fußverletzung - aber das haut einen Vico ja nicht um - weiter trainieren und Wunden sauber halten. So ging´s nach Kanada erst zum Weltcup Finale vom 8.-11. August in Baie-Comeau/Kanada, danach 500 km weiter zur WM 2022 in Quebec.

 

Doch dann wurde es richtig heftig, beim Zeitfahren konnte die gewohnte Leistung nicht abgerufen werden, Platz 7 das Rennen fühlte sich soooo schwer an - was war da los?

 

Die Untersuchungen gaben die Erklärung - ein schwerer Harnwegsinfekt mit Fieber waren die Ursache - das war´s mit der WM in Kanada. Doch Vico schreibt nach dieser großen Enttäuschung; „Nur wer aufgibt hat wirklich verloren“

 

"Auch wenn die WM mit einem kalten Wasser ins Gesicht endete und ich die Saison mit mehr Tiefen als Höhen verabschiede, ist der Weg und Wille nach Paris zu den Paralympics zu kommen ungebrochen! Es geht halt nicht immer bergauf wie im normalen Leben auch."

 

Also auf geht´s - die Vorbereitungen für Paris 2024 laufen…

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 Vico Merklein gewinnt SILBER in Tokio

Fünf Jahre Vorbereitung, Nominierung für Tokio erreicht!

In drei Rennen ging er an den Start: Zeitfahren, Straßenrennen und Team Relay.

 

Vico Merklein konnte mit einer Silbermedaille im Zeitfahren seine paralympische Sammlung erweitern. Nach Platz 4 in London (2012) und Platz 3 in Rio de Janeiro (2016) wurde er Zweiter im Zeitfahren, womit er aber nur bedingt glücklich war. Zumal ihm nach 32 Kilometern nur 1,8 Sekunden auf den Österreicher Walter Ablinger fehlten. „Klar kann man noch besser fahren, aber das machen wir dann in Paris“, sagte Merklein augenzwinkernd, nachdem er sich auf der letzten von drei Runden noch vom vierten auf den zweiten Rang vorgekämpft hatte. „Bei mir geht es über die Ausdauer. Es bringt mir nichts, wenn ich die erste Runde gewinne.“ Dabei wollte er auch keine Zwischenstände wissen. „Es bringt mir nichts, wenn man mich nervös macht. Ich muss meinen Stiefel runterfahren. Ich weiß, was ich zu tun habe.“

 

Am nächsten Tag wollte Vico Merklein seinen Titel von Rio im harten 79,2 km langen Straßenrennen bestätigen und wieder nach Gold greifen. Doch das Rennen bei den Paralympics endete für ihn mit einer bitteren Enttäuschung. Auf der vorletzten von sieben Runden beendete der 44-Jährige, der als Sieger von Rio 2016 quasi als Titelverteidiger gestartet war, das Rennen vorzeitig. Grund waren technische Probleme mit der Schaltung, die ihn auf dem anspruchsvollen Kurs auf dem ehemaligen Formel-1-Kurs von Fuji um alle Chancen brachten.

Bis dahin gehörte Merklein zu einer vierköpfigen Spitzengruppe und fühlte sich körperlich bestens. Doch auf der fünften Runde musste er wegen des Defekts seine Begleiter ziehen lassen, von denen sich am Ende der Russe Ruslan Kusnezow gegen den Schweizer Frei durchsetzte. Am Donnerstag stand dann die Team-Staffel zusammen mit seinem Vereinskollegen Bernd Jeffré und Annika Zeyen an. 

 

Nach den technischen Problemen am Vortag war es eine zusätzliche Motivation, in diesem Rennen aufs Podium zu fahren. Am Ende stand aber leider der undankbare vierte Platz zu Buche.   

 

Was sind diese großartigen Sportler für Vorbilder!

Fünf Jahre Vorbereitungen, täglich hartes Training, immer werden die „roten Linien“ bis zur Erschöpfung überschritten, Schmerzen nicht akzeptiert, alles wird in das große Ziel investiert…

 

„Ich trainiere nicht jeden Tag um Zweiter zu werden“ hat Vico gesagt und sich natürlich dennoch über die Silbermedaille im Zeitfahren gefreut. Im Straßenrennen war das große Ziel „Gold“. Der Ausgang des Rennens ist nicht wie es sich ein Sportler wünscht, wird mit etwas Abstand jedoch sicher für zusätzliche Motivation für die nächsten Aufgaben sorgen.  Aber was braucht man nicht nur für eine körperliche sondern vor allem auch mentale Kraft um nach einer solchen Situation, wie in Tokio,  zu sagen: „Bis Paris sind es ja „nur“ noch drei Jahre!

Persönlicher Nachsatz von Heinz-Jürgen Lorenz:

„Vico hat mich herausgefordert - wenn ich ihn bei den nächsten Paralympics auch persönlich begleite, will er noch bis 60 antreten. Nun gut, dann wäre ich 100, ich werde es versuchen…:-)“

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Neues von Vico Merklein 

Vico Merklein hat mit seinen Vorbereitungen auf Tokio so „nebenbei“ auch für das Projekt UKE Benefizlauf einen großartigen Beitrag geleistet.

In 100 Tagen ist er 5.384 km „geradelt“, davon viele Wochen auch im Höhentraining ….was für eine Leistung!

Die LORENZ Stiftung wird Kilometer in EUROS verwandeln. Der gesamte Bericht erscheint in Kürze!

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Auch Vico Merklein trainiert für das Projekt „Kinder-Kompetenz-Zentrum“ vom UKE-Hamburg.

Unsere LORENZ Stiftung verwandelt jeden gefahrenen Kilometer in Euros

 

21. Mai - 29. August 21

Kinder-KOMPT: 

 

Kompetenzzentrum für die Untersuchung von Kindern und Jugendlichen bei Verdacht auf Misshandlung, Vernachlässigung

und sexuellen Missbrauch

 

 

https://www.uke.de/allgemein/spenden/uke-benefizlauf/index.html

 

 

„Hundert Tage“-vom 21.Mai - 29. August 2021 wird  Vico Merklein das Training auch in den Dienst dieses großartigen Projektes stellen..,

Statement Vico Merklein:

"Habe mich gerne registriert - es ist eine gute Motivation, jetzt für zwei schöne Ziele zu trainieren, Tokio und dieses grossartige, wichtige Projekt“

 

Und so machen wir das: Vico trainiert,

LORENZ Stiftung verwandelt jeden Km in Euro…:-)

Bild  Links

Vico Merklein und Bernd Jeffre beim Höhentraining

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Gemeinsam einmal um die Welt!

 

21. Mai - 29. August 21

  • 100 Tage UKE-Benefizlauf online ... noch bis zum 29. August

  • Der Erdumfang entlang des Äquators beträgt ca. 40.075 Kilometer! Lauft, radelt oder schwimmt so viel Ihr könnt!

  • Spendet für jeden Kilometer einen frei gewählten Betrag, z.B. 1 Euro pro Kilometer.

  • Bittet Laufpat:innen, für eure Kilometer zu spenden

Stärkt mit uns den Kinderschutz in Hamburg!

https://www.uke.de/allgemein/spenden/uke-benefizlauf/index.html

 

Merklein gewinnt drei WM-Medaillen

14. Juni 21 Estoril Portugal

Niedersachsen tragen zu erfolgreicher WM-Bilanz bei

Die Para-Radsport-Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft in Cascais (Portugal) 18 Medaillen gewonnen. Mit Vico Merklein (GC Nendorf) und Bernd Jeffré (GC Nendorf/Team BEB) waren gleich zwei Sportler des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen e.V. (BSN) am deutschen Medaillenregen beteiligt.

Drei Mal ging Vico Merklein an den Start. Drei Mal gewann er eine Medaille. Schon zum WM-Auftakt hatte Merklein im Team Relay mit Annika Zeyen und Bernd Jeffré die Bronzemedaille gewonnen. Zwei Tage später fuhr er im Einzelzeitfahren erneut zu Bronze. Am letzten Wettkampftag – im Straßenrennen – setzte er noch einen drauf und wurde in einem packenden Zielsprint einer Fünfergruppe Vize- Weltmeister hinter Riadh Tarism aus Frankreich.


„Die WM hat mir sehr viel Selbstvertrauen gegeben. Ich weiß, wo meine Position im Feld der Besten ist – und die ist nicht hinten“, so Merklein.

Bernd Jeffré belegte im Einzelzeitfahren Rang vierzehn. Im Straßenrennen wurde er Dreizehnter.
Insgesamt gewann das deutsche Team fünf Mal Gold, sieben Mal Silber und sechs Mal Bronze.

26. Juni 21 nach dem Gewinn der Vizeweltmeisterschaft und weiterem Training zu Hause geht es heute für 16 Tage wieder nach

St. Moritz in die Schweiz zum Höchentrainig 

 

WM-Bronze für Handbiker Vico Merklein

11.6.21- Echo 

Vico Merklein holt nach fast zwei Jahren Rennpause WM-Bronze mit der Staffel. In Estoril geht Handbiker aus Langstadt nun zweimal als Titelverteidiger ins Rennen.!

ESTORIL - (udo). Vico Merklein fuhr zum ersten Mal seit fast zwei Jahren wieder ein Rennen – und bekam gleich eine WM-Medaille umgehängt. Der Handbiker aus Langstadt belegte mit dem deutschen Team Platz drei im Staffelrennen, das die WM im portugiesischen Estoril eröffnete. „Bronze ist das gleiche Ergebnis wie vor zwei Jahren. Entsprechend sind wir echt zufrieden, dass wir unsere Leistung bestätigen konnten“, sagte Merklein nach dem Erfolg mit dem Dreier-Team, in dem jeder Fahrer zwei Kilometer zurücklegte.

In die nächsten beiden Rennen geht Merklein als Titelverteidiger. „Ich bin bis morgen amtierender Weltmeister und werde alles geben. Aber wenn jemand schneller ist, dann darf der das auch sein“, sagt der 43 Jahre alte Südhesse vor dem Zeitfahren auf dem Motorradrennkurs, das mit 36 Kilometern das längste in seiner Laufbahn ist. Am Sonntag folgt zum Abschluss der WM für Para-Radsportler das 68 Kilometer lange Straßenrennen, das Merklein 2019 auch gewann.

Die WM in den Niederlanden war der bislang letzte Renneinsatz, in der Zwischenzeit blieb nur Training. „Das ist aber ganz auf Tokio ausgerichtet“, betont der querschnittsgelähmte Merklein mit Blick auf den geplanten Start bei den Paralympics.

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Januar 2021

31. Januar 2021 geht es für mich für zwei Monate ins Trainingslager nach Lanzarote. Das fällt mir in der aktuellen Situation alles andere als leicht, aber die Wetterbedingungen in Deutschland lassen eine gute Vorbereitung auf Tokio leider nicht zu. In dieser Lage auch meine Freundin alleine in Deutschland zu lassen, fällt mir ebenfalls sehr schwer. Ich weiß, dass wir Leistungssportler privilegiert sind, da wir weiterhin trainieren und Trainingslager im Ausland bestreiten können. Es ist aber eben auch kein Urlaub, sondern harte Arbeit und ich kann versichern, dass ich mich zu 100% an alle Regeln und Vorschriften halten werde. In den Flieger steige ich definitiv mit einem lachenden und einem weinenden Auge und kann hoffentlich bis Ende März bleiben.

Wie immer, ganz liebe Grüße und bleibt weiterhin gesund...

Heute war der Tag der Arbeit...

November 2020

Unermüdlich bereitet sich unser „Gold-Junge“ aus Rio auf Tokio vor - wir wollen ihn dabei weiterhin begleiten und einen Eindruck vermitteln, von den Entbehrungen, hartem täglichen Training mit eiserner Disziplin und unglaublichen Anstrengungen die er, wie alle Spitzen-Sportler auf sich nehmen um auch für unser Land erfolgreich an den Spielen teilzunehmen...

Sie alle und für uns besonders Vico sind Vorbilder, die nicht nur für die Jugend sondern gerade jetzt für uns alle wichtig sind, diese harte Zeit zu überstehen...

Mitte November 2020 schreibt er uns...

Endlich wieder Trainingslager

Seit gut 14 Tagen befinde ich mich auf meiner Lieblings-Trainingsinsel Lanzarote. Als die Kanaren nicht mehr als Risikogebiet eingestuft wurden, habe ich mir direkt Flüge und eine Wohnung gebucht. Um Kontakte zu vermeiden, bin ich dieses Mal nicht im Hotel.

Nach einigen langen Einheiten und dem heutigen Ruhetag stehen ab morgen Intervalle auf dem Programm. In der aktuellen Zeit genieße ich jede Trainingseinheit mit jeder Quälerei ganz besonders. Am 13.Dezember geht ́s zurück...

Liebe Grüße nach Deutschland und passt alle schön auf euch auf ab 31. Januar 2021 bin ich wieder auf Lanzarote, hoffentlich bis Ende März.

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 Ende 2019 / 2020 das enttäuschende CORONA Jahr...

Wir planen neu - TOKIO 2021

Es ändert sich nur das Datum, nicht die Ziele! Die Verlegung der Olympischen Spiele und der Paralympics ist eine Entscheidung der Vernunft. Es gibt nichts Wichtigeres als die Gesundheit der Menschen!!! Natürlich bricht mir die Verschiebung als Athlet das Herz, aber vielmehr bricht es mir als Mensch das Herz zu sehen, was gerade auf der Welt passiert. Ich weiß, dass keine einzige Trainingseinheit auf meiner #RoadtoTokyo umsonst war. Jetzt werde ich alles dafür geben, um 2021 an der Startlinie stehen zu können. Und da ist ist erst einmal das Wichtigste: ZUHAUSE BLEIBEN!

An dieser Stelle möchte ich noch ein ganz großes DANKESCHÖN an meine Partner aussprechen. Danke für eure Unterstützung, die Sicherheit und euer Vertrauen. Es ist ein Geschenk, euch an meiner Seite zu wissen!

 

November 2019 

2. Platz bei der Wahl zum Para-Sportler des Jahres 

 

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die bei der Wahl zum Para-Sportler des Jahres für mich abgestimmt haben. Im Rennen mag ich den Vize-Titel nicht, aber in diesem Fall freue mich riesig über den zweiten Platz! Herzlichen Glückwunsch an Johannes Floors zum Titel #ParaSportlerdesJahres2019! 

Weltmeister im Straßenrennen 

 

So langsam fällt der Druck ab und ich fange an zu realisieren, was in den letzten Tagen passiert ist... Gestern stand zum Abschluss der 2019 UCI Para-Cycling Road World Championships noch das Straßenrennen an. Es waren 67 harte Kilometer, die Führungsgruppe blieb groß und niemand konnte sich entscheidend absetzen. Beim Zielsprint habe ich die letzten Meter nur noch in den Rückspiegel geschaut und gehofft, dass niemand mehr vorbei zieht. Dann war es wirklich passiert: Ich konnte auch im Straßenrennen den Weltmeistertitel gewinnen! 

 

Die Saison neigt sich nun dem Ende und ich möchte DANKE sagen an all diejenigen, die besonders in den letzten Wochen zu mir standen. In schweren Situationen zeigen sich wahre Freundschaften!

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Weltmeister im Zeitfahren 

Das Zeitfahren über 20,8 Kilometer schaffte ich erstmals in unter 30 Minuten. Am Ende hatte ich unglaubliche 44 Sekunden Vorsprung vor meinem italienischen Verfolger Paolo Ceccheto. Ich bin so glücklich, das erste Mal in meiner Karriere das Weltmeistertrikot, dieses besondereTrikot tragen zu dürfen! Danke für eure Unterstützung!!!

September 2019

Paracycling-Weltmeisterschaften in den Niederlanden

Bronze im Team Relay

Gelungener Auftakt bei den 2019 UCI Para-Cycling Road World Championships. Im Team Relay konnten wir die Bronzemedaille gewinnen. Nachdem ich in der letzten Kurve in einen Crash verwickelt wurde, standen wir am Ende auf dem Podest. Jetzt liegt die volle Konzentration auf dem Zeitfahren in zwei Tagen!

August 2019

Weltcupsieg im Regen-Zeitfahren in Kanada​ 

Gold beim Weltcup in Baie-Comeau! Es wollte einfach nicht aufhören zu regnen... Daher ging es hier nicht nur um Ausdauer, sondern auch um das richtige Material. DANKE an Sunrise Medical für dieses überragende Bike und an Schwalbe tires und CarboLife für die Reifen und Scheibenräder. Auf euch ist Verlass!!!  

 

Danke auch an alle Daheimgebliebenen, die meine Ergebnisse trotz der Zeitumstellung verfolgen!

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Juli 2019

Deutscher Meister im Einzelzeitfahren und Straßenrennen

Im Juli fanden die Deutschen Meisterschaften in Elzach statt, die gleichzeitig auch Paracycling-Europacup waren. Das Zeitfahren, bei dem es knapp 10km nur berghoch ging, absolvierte ich als schnellster Deutscher und konnte auch die Europacupwertung in meiner Startklasse gewinnen (2. gesamt). Das Straßenrennen ging durch die Stadt und war durch die vielen Kurven sehr anspruchsvoll. Auch in diesem Rennen konnte ich als erster Deutscher über die Ziellinie fahren (Europacup 1. in meiner Startklasse, 4. gesamt). 

Ich bin sehr glücklich, dass ich zweifacher Deutscher Meister werden konnte und darüber hinaus auch wieder wichtige Punkte auf der #RoadtoTokyo sammeln konnte.

Juni 2019

Siege beim Europacup in der Schweiz

Im Rahmen der Tour de Suisse Challenge fand der nächste Europacup statt. Am Samstag beim Zeitfahren konnte ich die 9,5 km als Zeitschnellster bewältigen. Das Rennen war etwas Besonderes, da der Auftakt der Tour de Suisse an gleicher Stelle stattfand. Wir hatten viele Zuschauer und beste Bedingungen.

Am Sonntag fand das Straßenrennen beim TCS Training & Events - Zentrum Stockental / Centre Stockental auf einem ca. 1,2 km langen Rundkurs statt. Gemeinsam mit dem Franzosen Ludovic Narce konnten wir uns einen ca. 20-sekündigen Vorsprung herausfahren, der bis zur letzten Runde hielt. Am letzten Anstieg war ich vorne, aber Ludovic ließ nicht locker. Am Ende gab es ein Fotofinish mit dem besseren Ende von 0,03 Sekunden Vorsprung für mich. Ich konnte auf der #RoadtoTokyo weitere wichtige Punkte sammeln.

Juni 2019

Europacup in Köln 

Über Pfingsten war ich bei den Cologne Classic am Start. Beim Zeitfahren wurde ich über die Faktorzeit bei windigen Bedingungen Gesamtzweiter. Beim Straßenrennen am Pfingstmontag setzten sich schon in den ersten Runden zwei Athleten ab, die wir mit der Verfolgergruppe nicht mehr erreichen konnten. In der Verfolgergruppe konnte ich den Sprint gewinnen und wurde Gesamtdritter (Erster in meiner Startklasse). Auf der #RoadtoTokyo konnte ich wichtige Punkte sammeln

Startet im Para-Radsport für Deutschland

 

2012 London - Silber im Strassenrennen, 4. Platz im Zeitfahren

2016 Rio - Gold im Strassenrennen, Bronze im Zeitfahren

2019  Doppelweltmeister, Strassenrennen und Zeitfahren

2021 Vizeweltmeister im Strassenrennen, Bronze im Zeitfahren, Bronze in der Staffel

Die Jahre 2019 / 2020 galten der Vorbereitung auf Olympia 2020 in Tokio

„COVID19“ hatte den Traum von den nächsten Medaillen erst einmal gestoppt.

 

Wir wollen nachstehend  etwas vermitteln, von den Vorbereitungen dieses außergewöhnlichen Hochleistungssportlers, neben dem täglichen Training, zu Hause, im Studio, in der Höhenkammer, auf den Straßen, den Bergen, dem Höhentraining, und den vielen Rennen, in denen er sich beweisen und „Punkte“ für das große Ziel sammeln muss:

Lassen wir ihn selber berichten:

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